Aikido ist eine Kampfkunst, die aus dem traditionellen Budo des feudalen Japan hervorgegangen ist.
Sie ist noch relativ jung und der Begründer war bestrebt, ein friedliches Prinzip darin zu verwurzeln.
Nicht zu verletzen und zu zerstören sondern gewaltlos Kontrolle über einen Angreifer zu erlangen ist das inhaltliche Ziel.
Kontrolle ermöglicht das Lenken eines Gegners und das Entschärfen einer Angriffshandlung ohne Gegengewalt.
Das Prinzip des Ausnutzens der Angriffsenergie befähigt unabhängig von Alter, Größe oder Stärke sich effektiv zu verteidigen.
Der "technische" Kern ist eine Mischung aus Bewegung, Zeitgefühl und der richtigen Distanz im Einklang.
Dies wird genutzt um dem Angriff auszuweichen und den Gegner aus dem Gleichgewicht zu bringen.
Abschließend wird die Handlungsunfähigkeit durch Hebel und Haltegriffe sichergestellt.
Dieser Teil ist entlehnt aus den alten Künsten Kenjutsu und Aikijutsu.
So gibt es im Aikido drei Hauptzweige:
1. das AIKIKEN, was das Üben mit einem dem Katana nachgebildeten Holzschwert beinhaltet;
2. das AIKIJO, welches einen Holzstab als "Werkzeug" gebraucht und
3. das AIKITAI, wobei sich alles um den geschickten Einsatz unseres Körpers dreht.